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Die beste Kleidung für eine Wanderung

Die beste Kleidung für eine Wanderung

Geschrieben von: SportsShoes

Aus Gründen des Komforts und der Sicherheit ist es unerlässlich sicherzustellen, dass du die richtige Ausrüstung für lange Bergwanderungen dabeihast. Ungünstige Wetterbedingungen, unwegsames Gelände, ein plötzlicher Temperaturabfall auf dem Weg zu einem Berggipfel und stundenlanges Gehen machen Funktionsbekleidung, die warm, trocken und komfortabel hält, unabdingbar und somit zur Priorität Nummer Eins bei der Planung deiner Tour.

Aber wie heißt es so schön – Qualität geht vor Quantität. Du brauchst keine Unmenge an Ausrüstung, es sollte nur die richtige sein. Wir alle wissen, dass ein gutes Paar Wanderschuhe ein Muss ist, aber welche weitere Funktionsbekleidung ist tatsächlich hilfreich und unentbehrlich?

1. WASSERDICHTE JACKE

Es mag warm und sonnig sein, wenn du dich auf dein Abenteuer begibst - jedoch gerade in den Bergen können die Wetterbedingungen im Nu umschlagen. Selbst im Hochsommer kannst du bei deinem Aufstieg auf Nebel und Regen stoßen.

Hier kommt eine vernünftige Jacke zum Einsatz, um den Elementen zu trotzen. Die Bezeichnungen im Handel sind hier zahlreich und reichen von "schauerfest" über "wasserbeständig" bis hin zu „wasserdicht“: Überprüfe unbedingt die Wasserdichtigkeit - gemessen an der HH-Bewertung (Hydrostatic Head) des Stoffes. Je höher die Zahl desto wasserdichter der Stoff - als absolutes Minimum solltest du 10.000 HH wählen. Achte auch auf „Kleinigkeiten“ wie verschweißte Nähte, damit die Nässe nicht mit der Zeit durch die Nähte der eigentlich wasserdichten Jacke tritt. Eine Kapuze mit Schirm hält nicht nur den Regen ab, sondern verhindert vor allem, dass Feuchtigkeit über die Nackenpartie und den Rücken hinunter läuft.

Ein aktiver Mensch erzeugt Schweiß – die Regenjacke sollte daher unbedingt in der Lage sein, Feuchtigkeit von der Haut abzuleiten. Neben der Wasserdichtigkeit ist die Atmungsaktivität der Jacke auf jeden Fall zu beachten - es gibt nichts Unangenehmeres, als dass sich Schweiß in einer wasserdichten, nicht atmungsaktiven Jacke sammelt. Die Atmungsaktivität oder vielmehr Wasserdampfdurchlässigkeit des Stoffes wird in Gramm Wasserdampf je Quadratmeter Oberfläche gemessen. Bei der von uns empfohlenen Atmungsaktivität von etwa 20.000 Gramm können somit technisch ausgedrückt 20.000 Gramm Wasserdampf über einen Quadratmeter der Textilie entweichen, auf einen Zeitraum von 24 Stunden betrachtet. 20.000 Gramm Dampf entsprechen ca. 20 Litern Schweiß, bei extremen Anstrengungen können bis zu 1,5 Liter Schweiß pro Stunde zusammenkommen.

Des Weiteren sollte die Jacke unseren Ansprüchen nach auch reflektierend sein, denn schnell hat man sich zeitlich verschätzt und kehrt erst in der Dämmerung nach Hause zurück. Oder bedenke einen Notfall, in dem Sichtbarkeit zum Lebensretter werden kann. Die Jacke sollte über ausreichend Taschen verfügen, um das Nötigste zu verstauen. Halte sie dabei jedoch so leicht wie möglich.

2. BASELAYER

Wie eine Art „Klimaanlage“ dient die Base-Layer zur Regulierung von Temperatur, Feuchtigkeit und Geruch und sorgt somit für einen hohen Komfort. Der Baselayer liegt direkt auf der Haut und sollte so atmungsaktiv wie möglich sein, damit der Schweiß von der Haut abtransportiert werden kann. Achte hier zudem auf technische Wicking-Stoffen und flache Flatlock-Nähte, die beim stundenlangen Wandern nicht scheuern oder gar Blasen bilden.

Trage bei kaltem Wetter einen Thermo-Baselayer als zusätzliche Isolierung oder ergänze ihn mit einem zusätzlichen Thermovlies-Midlayer, wenn die Temperaturen weiter absinken. Wie viele Lagen bei einer Tour tatsächlich notwendig sind, hängt letztendlich vom persönlichen Temperaturempfinden, den erwarteten Bedingungen und der sportlichen Intensität ab.

3. WANDERSOCKEN

Allzu leicht vergessen und doch ein absolutes Muss: die richtige Socke! Wandersocken vermeiden auch über lange Strecken hinweg die Bildung von schmerzhaften Blasen und Druckstellen durch ihre ergonomische Passform und eine nahtlose Zehenpartie.

Ein gutes Paar Wandersocken bietet den nötigen Schutz – ohne viel Volumen hinzuzufügen. Auch hier solltest du auf ein Material achten, das Schweiß und andere Feuchtigkeit vom Fuß wegtransportiert. Ein Merinowoll-Mix beispielsweise leitet den Schweiß sehr schnell ab und hält so die Füße trocken, Pilze und Bakterien haben weniger Chancen sich zu vermehren und die Geruchsbildung ist reduziert. Achte auf die Polsterung an Ferse und Zehen für gezielte Dämpfung, angepassten Schutz und guten Schuhkontakt.


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