Der Profi Guide für Laufen im Winter | Lauf-blog | SportsShoes.com
Der Profi Guide für Laufen im Winter

Der Profi Guide für Laufen im Winter

Der Profi Guide für Laufen im Winter

Geschrieben von: SportsShoes

Da die Tage immer kürzer werden, erklärt der erfahrene Trail Läufer Ben Mounsey Tipps, mit denen du auch im Winter dein Lauftraining fortsetzen kannst.

Der Winter. Kaum ein Läufer freut sich auf den Anbruch der dunklen Jahreszeit. Die Uhren werden zurückgestellt, es wird später hell und früher dunkel und das Wetter wird außerdem auch wechselhafter. Der Sommer ist schon kaum mehr als eine dunkle Erinnerung und es wird immer schwieriger sich für das Training zu motivieren. Aber kein Problem! Diese Tipps sorgen dafür, dass du auch im Winter dranbleibst.

1. LASS KEINE AUSREDEN GELTEN

Die Situation ist verständlich und ich habe Verständnis dafür. Du bist gerade mit dem Arbeiten fertig geworden und absolut erschöpft. Es ist dunkel, sowohl wenn du mit der Arbeit beginnst und als auch wenn du fertig bist. Es fühlt sich so an, als ob du die Sonne seit Monaten nicht mehr zu Gesicht bekommen hast; das Schmuddelwetter brauche ich da gar nicht erst zu erwähnen. Das Einzige, was du machen möchtest, ist es dir auf dem Sofa bequem zu machen und das Abendessen, auf das du dich schon den ganzen Nachmittag gefreut hast, zu genießen. Es ist gerade mal 18:00 Uhr und du verspürst den Drang dich jetzt in deinem Schlafanzug oder sogar deinem Bett zu verkriechen. Außerdem hat es gerade angefangen zu regnen und deine Lieblingsserie lockt dich verführerisch vor den Fernseher.

Kommt dir das bekannt vor? Glaube mir: Ich stehe im Winter vor diesem Dilemma fast jeden Tag. Meiner Meinung nach ist der schwerste Aspekt des Trainings, sich dafür umzuziehen und tatsächlich das Haus zu verlassen. Schließlich ist es so leicht, Ausreden zu finden und einfach aufzugeben. Es bedarf immer großer Anstrengung für mich, tatsächlich zu trainieren. Das wichtigste für mich ist, dass das Umziehen so schnell wie möglich gehen sollte. Je weniger Zeit zum Nachdenken, desto besser. Deine Laufausrüstung sollte schon bereit liegen und wenn du eine Tasse Kaffee trinkst, trinke sie im Stehen. Setze dich AUF KEINEN FALL auf das Sofa. SPRICH mir nach: „Ich Setze Mich Nicht Auf Das Sofa!“ Und jetzt raus aus dem Haus!

2. FUNKEL WIE EIN STERN

Ich bin wahrscheinlich nicht die qualifizierteste Person, wenn es um Stirnlampen geht. Schließlich bin ich der Typ, der bei einem Nachrennen an der Amalfi Küste in Italien mit einer 5€ „Ebay Schnäppchen“ Stirnlampe teilnahm; mit zwei bereits gebrauchten Batterien, die ich mir aus der Fernbedienung des Hotelzimmers geliehen hatte. Dies war sicherlich nicht einer meiner hellsten Momente.

In den Wintermonaten ist eine effektive Stirnlampe essenzieller Teil der Laufausrüstung. Bei Läufen in der Dunkelheit ist es wichtig, da sie dir den Weg beleuchtet und dich gleichzeitig für andere Straßennutzer insbesondere Fahrzeuge sichtbarer macht. Triff eine sinnvolle Wahl (so wie ich es dann endlich auch gemacht habe) und besorge dir ein ordentliches Model. Auf der Homepage von SportsShoes.com gibt es eine große Auswahl an Stirnlampen.

3. TRAINIERE IM TEAM

Den meisten Menschen graut es davor, allein im Winter zu laufen. Dunkle, verlassene Straßen und Wege können gerade für Frauen ein mulmiges Gefühl hervorheben. Aus diesem Grund ist es jetzt die beste Zeit gemeinsam mit Freunden oder besser in einer Gruppe laufen zu gehen. Zum einen fühlst du dich beim Sport sicherer. Zum anderen bietet das gemeinsame Laufen auch ein hohes Motivationspotenzial. Einem Laufverein beizutreten ist somit eine gute Idee, da du neue Menschen kennenlernst und gleichzeitig neue Pfade entdecken kannst. Du wirst überrascht sein, wie viele fantastische Wege es in deiner Umgebung gibt, die du noch nicht kanntest. In den letzten Jahren haben mir meine Freunde hunderte neuer Trainingsrouten gezeigt und ich LIEBE es, neue Routen zu finden (ja, ich bin wirklich so versessen).

4. GÖNN DIR ETWAS NEUES

Die beste Art sich zu motivieren ist die Anschaffung neuer Laufausrüstung. Gibt es etwas Schöneres, als in neue Laufschuhe zu schlüpfen und dann laufen zu gehen? Ich glaube kaum. Komm schon, gönn dir was. Schließlich ist ja auch bald Weihnachten.

Dabei ist es wichtig, dass dir etwas gönnen nicht unbedingt teuer sein muss. Ein paar Laufsocken oder Handschuhe kosten nicht viel und bringen jedoch große Freude. Wenn das jedoch noch zu viel ist, kann man sich auch kleine Freuden als Motivationshilfen suchen. Ich liebe es, ein Bacon und Ei Sandwich zusammen mit einer Tasse heißen Kaffees nach einem Lauf zu mir zu nehmen. Harte Trainingseinheiten sollten immer belohnt werden.

5. SAG „JA“ ZU MERINO

Ich spreche immer über die Superkräfte von Merinowolle – es ist einfach das Beste. Mir ist Geldsparen immer wichtig, aber wenn es um Baselayer geht, gibt es keine bessere Alternative. Ich trage sogar Merino Unterhosen. Die Ausrüstung mag zwar zunächst etwas teurer sein, sie ist es dafür jedoch jeden Cent wert und auf SportsShoes.com gibt es immer fantastische Preise bei Ausrüstung aus Merino.

6. FORDERE DICH SELBST HERAUS

Eine großartige Art, um sich selbst im Winter zu motivieren, ist es sich selbst Herausforderungen zu suchen. Du kannst dir wöchentliche oder monatliche Ziele für die Kilometeranzahl oder Höhenmeterbewältigung setzen. Du kannst auch versuchen jeden Tag laufen zu gehen. Der Marcothon ist die perfekte Herausforderung für jeden Läufer, ob Anfänger oder Profi. Die Regeln sind einfach: Du läufst an jedem Tag im Dezember. Das Minimum ist 5km oder 25 Minuten – je nachdem, was zuerst kommt. Die Challenge startet am 1. Dezember und endet an Silvester. Es versteht sich von selbst, dass es Heiligabend und die Feiertage miteinschließt. Es ist kein Wettbewerb, sondern eine persönliche Challenge.

Eine weitere großartige Idee ist es, einen Freund herauszufordern oder einen kleinen Wettbewerb innerhalb der Gruppe zu veranstalten. Finde heraus, wer die meisten Kilometer in einer Woche/ einem Monat bewältigen kann und der der Verlierer muss eine Runde ausgeben (Glaube mir, es gibt wenig, was ich nicht für einen kostenlosen Cappuccino machen würde!).

Ich persönlich setze mir 70 Kilometer pro Woche und eine Höhenmeterbewältigung zwischen 2400m und 4600m als Ziel, wenn ich im Trainingsmodus bin. Ich verwende Strava um meinen Fortschritt im Auge zu behalten und ich mache immer bei monatlichen Challenges zu Entfernung und Höhenmetern mit.

7. PLANE ABENTEUER

Plane dein nächstes Abenteuer. Dabei spielt es keine Rolle, ob es ein Park Run oder ein Berglauf in Italien ist. Es motiviert ungemein, wenn man etwas hat, auf das man sich vorbereitet und freuen kann. Erinnere dich einfach beim nächsten Lauf in schmuddeligem Wetter daran, warum es hier eigentlich geht und führe dir deine Ziele vor Augen. Egal worauf du hin trainierst, die Anstrengungen werden es wert sein.

8. TIS’ THE SEASON TO BE JOLLY

So schlimm ist es gar nicht. Laufen im Winter kann fantastisch sein. Nimm das Wetter so an, wie es ist, nutze deine Wochenenden und wenn es schneit, schnüre deine Schuhe und dann raus auf deine Laufstrecke. Denke positiv, genieße deinen Lauf und vergiss nicht zu lächeln. Wie man bei uns in England sagt: „Tis’ the season to be jolly” (Es ist die Zeit, um froh zu sein).


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