
Sevilla Marathon 2026: Training, Strecke & Race Day Learnings
Der Sevilla Marathon liegt hinter uns und wir waren mittendrin! Rund 17.000 Läuferinnen und Läufer standen dieses Jahr an der Startlinie, um sich der spektakulären Strecke durch die spanische Metropole zu stellen. Besonders beliebt ist der Marathon wegen seiner sehr flachen, schnellen Strecke, der einzigartigen Stimmung und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, an denen man vorbeiläuft.
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Auch unsere Laufbotschafterin Lisa Knab war in diesem Jahr am Start. Nach ihrem letzten Marathon in Valencia 2025 war Sevilla für sie der perfekte Auftakt ins neue Laufjahr.
Ihr vorrangiges Ziel war es, das Rennen und die Atmosphäre ohne Druck zu genießen – umso schöner, dass sie die Ziellinie mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 3:21 h überquert hat.
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Nach einem intensiven Race-Wochenende voller Emotionen und Eindrücke haben wir direkt mit Lisa über Vorbereitung, Rennstrategie und ihre wichtigsten Learnings aus dem Sevilla Marathon gesprochen.
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Vorbereitung & Training
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Wie bist du in die Vorbereitung auf den Sevilla Marathon gestartet – strukturiert nach Plan oder eher intuitiv?
Nach dem Marathon in Valencia habe ich erst zwei Wochen Pause gemacht und bin dann in eine strukturierte, siebenwöchige Vorbereitung gegangen. Grob ist das immer ein lockerer Dauerlauf, ein Tempodauerlauf, Intervalle und ein Longrun in der Woche. Natürlich steigert sich der Umfang und die Intensität von Woche zu Woche.
Es hat sehr gut funktioniert, auf der bestehenden Grundlage aufzubauen und so die Form gezielt zuzuspitzen.
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Konntest du dein Trainingsniveau nach dem Valencia Marathon gut halten – und wie hast du dich auf den Temperaturunterschied vor Ort vorbereitet?
Ich konnte mein Niveau durch den schnellen Wiedereinstieg sehr gut halten.
Auf den Temperaturunterschied habe ich mich nicht speziell vorbereitet, aber man merkt im Rennen schnell, dass sich 12 Grad und Sonne im Februar schon recht warm anfühlen können.
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Welche Strecken eignen sich vor Ort besonders gut für einen Shakeout Run?
In Sevilla bieten sich vor allem die Wege entlang des Flusses oder durch die Parks an, um vor dem großen Tag noch einmal locker die Beine zu bewegen.
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Rennstrategie & Strecke
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Welche Strategie hattest du für das Rennen – Pace, Ernährung oder mentaler Fokus?
Ziel ist immer ein klassischer „Negative Split“, also die zweite Hälfte schneller zu laufen als die erste. Das ist mir in Sevilla gut gelungen (1:40:40 und 1:40:23).
Gerne wäre ich die zweite Hälfte noch etwas schneller gelaufen, aber dazu hat mir die Kraft gefehlt.
Während des Marathons habe ich konsequent alle 6 Kilometer ein Gel genommen und an den Stationen immer Wasser und Iso getrunken, um den Elektrolythaushalt stabil zu halten.
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Wie hast du die Strecke in Sevilla erlebt & gab es Abschnitte, die dir besonders gut oder besonders schwer gefallen sind?
Die Strecke ist sehr flach und man kommt immer wieder an Sehenswürdigkeiten vorbei.
Die Stimmung ist super und sehr motivierend, da an vielen Orten Musik gespielt wird.
Die letzten Kilometer durch die Altstadt sind sehr schön, aber auch sehr anstrengend, weil der Untergrund etwas uneben ist. Ab Kilometer 35 musste ich die Zähne wirklich sehr zusammenbeißen.
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Regeneration & Race Day Learnings
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Wie sah deine Regeneration nach dem Sevilla Marathon aus?
Ich empfehle unbedingt, sich nach dem Lauf zu dehnen und auf aktive Regeneration zu setzen. Ich bin in Sevilla zum Beispiel mit dem Fahrrad zurück zum Hotel gefahren, um die Beine locker zu bekommen. Außerdem werde ich jetzt eine komplette Woche Laufpause einlegen und andere Sportarten machen, z.B. Schwimmen oder Radfahren.
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Welche Learnings nimmst du aus Sevilla für deine nächsten Rennen mit?
Mein wichtigstes Take-away ist, dass ich für die nächste Bestzeit noch mehr Kilometer im spezifischen Renntempo trainieren muss. Diese Tempohärte ist entscheidend, um auf den letzten Kilometern nicht zu viel Zeit zu verlieren.
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Für wen ist der Sevilla Marathon besonders geeignet und welche Tipps würdest du Läufern mitgeben, die beim nächsten Race am Start stehen?
Der Marathon in Sevilla ist für jeden geeignet – egal ob man Anfänger ist oder als Rekordjäger eine neue Bestzeit auf einer flachen Strecke aufstellen möchte.
Mein Tipp ist ganz klar: Spaß haben, das schöne Wetter vor Ort genießen – und im Wintertraining damit rechnen, dass nicht alles nach Plan läuft, wenn z.B. draußen Schnee liegt.
Setzt euch nicht zu sehr unter Druck und fokussiert euch in der Vorbereitung auf die langen Läufe. Man sollte mindestens dreimal die 30-km-Marke gelaufen sein, bevor man an der Startlinie steht.
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Beim Rennen lief Lisa im brandneuen SUPERBLAST™ 3 von ASICS, der erst an diesem Wochenende offiziell erschien. Seit Langem lief sie wieder ein Race ohne Carbonschuh – und fand im neuesten SUPERBLAST™ eine schnelle, stabile und sehr bequeme Alternative.
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Wir bedanken uns bei Lisa für ihre Eindrücke und sind unglaublich stolz auf ihre starke Leistung beim Sevilla Marathon.
Nach diesem erfolgreichen Start ins Laufjahr steht für sie bereits das nächste Ziel an: der Berlin Halbmarathon im März. Wenn du ihren Weg dorthin verfolgen möchtest, schau unbedingt auf ihrem Instagram-Account vorbei.
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