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SportsShoes Running Report: Lauftrends & Hintergründe 2026


Es war ein großes Jahr für den Laufsport in Deutschland. Das Interesse an diesem Sport wächst weiter, die Google-Suchanfragen zum Begriff „Laufen” sind im Vergleich zum Vorjahr um 16 % gestiegen. Abgesehen von den Suchanfragen ist der Anstieg im realen Leben noch deutlicher zu sehen. Überall im Land entstehen immer mehr Laufclubs, die die sozialen Medien dominieren.
Dies wird durch die Daten von Strava bestätigt, die zeigen, dass sich die Zahl der neuen Laufclubs in den letzten 12 Monaten fast vervierfacht hat.

Dieser Interessenanstieg ist auch bei Veranstaltungen in Deutschland zu beobachten. Im Jahr 2025 waren viele Marathons, Halbmarathons und Straßenläufe ausverkauft oder sogar überbucht.
Große Veranstaltungen wie der Berlin-Marathon zogen rund 55.000 Marathonläufer und insgesamt fast 80.000 Teilnehmer an, während hochkarätige Momente wie der Start von Harry Styles weltweit viral gingen und dazu beitrugen, dem Sport zusätzliche kulturelle Sichtbarkeit zu verschaffen.

Gleichzeitig ist das organisierte Laufen nach wie vor tief in der deutschen Sportkultur verwurzelt.
Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) zählt rund 800.000 Mitglieder in etwa 4.000 Laufgruppen, die jede Woche schätzungsweise 200.000 Leute zum Laufen zusammenbringen. 

Es ist klar, dass Laufen für Deutsche weit mehr als nur Sport ist, sondern auch ein kulturelles Phänomen.

Deshalb haben wir beschlossen, dass es an der Zeit ist, die deutsche Laufszene genauer unter die Lupe zu nehmen. Nachdem wir in den letzten drei Jahren unseren jährlichen Running Report für Großbritannien veröffentlicht haben, schien es der perfekte Zeitpunkt zu sein, die gleiche Untersuchung zum ersten Mal auch für Deutschland durchzuführen. 

Dieser SportsShoes Running Report 2026 basiert auf einer national repräsentativen Befragung von 3.000 Erwachsenen in Deutschland und untersucht, wie viele Leute laufen, auf welche Weise und aus welchen Gründen sie es tun, wie ihre Einstellung zum Laufen ist und welche Hürden – etwa in Bezug auf Kosten, Selbstvertrauen oder Zugang – bestehen.

Ganz gleich, ob du für einen der vielen Marathons in Deutschland trainierst, gerade erst mit dem Laufen beginnst oder einfach nur neugierig bist, was hinter dem wachsenden Interesse an der Laufkultur steckt – wir hoffen, dass dieser Bericht nützliche Einblicke in die aktuelle Laufszene in Deutschland bietet.

Was haben wir uns angesehen?

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Wie viele Leute laufen in Deutschland?

In Zahlen: 

• 25 % der Deutschen geben an, mindestens einmal im Monat im Freien zu laufen, sei es auf der Straße, auf Trails, auf Tracks oder im Gelände.

• Gen Z (18 bis 28 Jahre) und die Millennials (29 bis 44 Jahre) sind die Altersgruppen mit der höchsten Anzahl regelmäßiger Läufer (beide 31 %).

• Männer laufen etwas häufiger als Frauen (26 % vs. 23 %).

• Köln ist die Stadt mit dem höchsten Anteil an Läufern bundesweit (28 %).

• Nur ein Drittel (32 %) der deutschen Bevölkerung läuft nie.

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Laufen ist in Deutschland eine äußerst beliebte Aktivität. Ein Viertel der Erwachsenen (25 %) gibt an, mindestens einmal im Monat im Freien zu laufen. Dazu gehören verschiedene Arten des Laufens, wie organisierte Läufe am Wochenende, kurzes Joggen auf dem Bürgersteig oder ein Trailrun.

Dies entspricht etwa 17,5 Millionen Menschen, wenn man die Bevölkerungsdaten des Statistischen Bundesamtes berücksichtigt. Für viele ist Laufen eine einfache Möglichkeit, aktiv zu bleiben, da es nur wenig Ausrüstung erfordert und sich flexibel in den Arbeitsalltag und das tägliche Leben integrieren lässt.

Wie unterscheidet sich das Laufen zwischen den Geschlechtern und Generationen?

Es überrascht vielleicht nicht, dass das Alter einer der wichtigsten Indikatoren dafür ist, ob jemand eher läuft oder nicht. Gen Z und die Millennials sind am stärksten in diesem Sport engagiert, wobei etwa ein Drittel (31 %) mindestens einmal im Monat im Freien läuft. Bei der Generation X sinkt die Beteiligung, wobei etwa jeder Vierte häufig läuft. Die größte Veränderung ist danach zu beobachten (im Alter von 61 bis 79 Jahren), wo nur 16 % angeben, dass sie laufen. Dies könnte darauf hindeuten, dass altersbedingte Hindernisse wie Bedenken hinsichtlich der Fitness, Verletzungen oder des Selbstvertrauens eine wichtige Rolle spielen und nicht unbedingt auf ein mangelndes Interesse am Laufen selbst zurückzuführen sind.

Was das Geschlecht betrifft, so laufen Männer insgesamt etwas häufiger als Frauen, aber der Geschlechterunterschied in Deutschland ist relativ gering (26 % gegenüber 23 %). Die Geschlechterverteilung in Deutschland ist ausgewogener als in unseren Running Reports für Großbritannien und Frankreich, wo der Unterschied zwischen Männern und Frauen 8 % bzw. 7 % beträgt.

Wie oft laufen Leute?

Die gängigste Laufhäufigkeit unter Läufern in Deutschland ist zwei- bis dreimal pro Woche. 40 % der Befragten gaben an, so oft zu laufen.

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Jeder Fünfte (22 %) geht einmal pro Woche laufen, was darauf hindeutet, dass Laufen für viele Teil einer regelmäßigen wöchentlichen Routine ist, ohne dass es zu einer fast täglichen Verpflichtung wird.

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Bei denjenigen, die häufiger laufen, sind die Zahlen etwas niedriger, aber immer noch bemerkenswert. 13 % laufen zwischen vier und sechs Mal pro Woche, während 9 % angeben, jeden Tag zu laufen. Zusammengenommen bedeutet dies, dass etwas mehr als jeder fünfte Läufer in Deutschland mindestens vier Mal pro Woche unterwegs ist.

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Wo in Deutschland wird am meisten gelaufen?

Köln ist Deutschlands Laufhauptstadt: 28 % der Einwohner schnüren regelmäßig ihre Laufschuhe und gehen im Freien joggen. Düsseldorf folgt mit 27 %, während Hamburg 26 % verzeichnet. Dortmund liegt genau im nationalen Durchschnitt von 25 %.

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Trotz seines Rufs als Marathon-Stadt liegt Berlin mit 24 % auf Platz fünf, knapp unter dem nationalen Durchschnitt von 25 %.

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Insgesamt gibt es zwischen den städtischen Gebieten kaum Unterschiede. Selbst Köln liegt nur drei Prozentpunkte über dem nationalen Durchschnitt, was zeigt, dass Laufen im ganzen Land ein beliebter Zeitvertreib ist.

Top 5 der Städte, in denen am meisten gelaufen wird

RANGSTADT% DER LÄUFER
1.Köln28 %
2.Düsseldorf27 %
3.Hamburg26 %
4.Dortmund25 %
5.Berlin24 %

Wie wird in Deutschland gelaufen?   

In Zahlen: 

• 37 % der Läufer in Deutschland geben an, dass sie gelegentlich oder in ihrer Freizeit laufen, was dies zur beliebtesten Art des Laufens insgesamt macht.

• Mehr als ein Viertel aller Läufer (28 %) trainieren auf dem Laufband, womit diese Trainingsform sogar noch beliebter ist als das Laufen auf der Straße (25 %). 

• Trotz boomender Laufclubs geben nur 4 % der Läufer an, regelmäßig als Teil eines Clubs oder einer organisierten Gruppe zu laufen.

• Der häufigste Ansatz für die Laufplanung ist nach Gefühl – mit 41 %, die am Tag selbst entscheiden, was sie tun werden.

• Mehr als ein Drittel der Läufer (37 %) geben an, dass sie einfach so weit laufen, wie sie können, ohne einen festen Plan zu haben.

• Weniger als jeder fünfte Läufer (18 %) nutzt Apps wie Strava oder Garmin, um seine Läufe zu planen.

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Arten von Läufen

Während ein großer Teil der deutschen Bevölkerung angibt, zumindest gelegentlich zu laufen, gibt die Art und Weise, wie sie laufen, einen besseren Einblick in das Geschehen auf Laufbändern und Laufstrecken im ganzen Land.

Die Mehrheit der Leute bevorzugt lockeres Laufen. 37 % der Läufer geben an, dass sie sich in der Regel für diese Art des Laufens entscheiden.  

Das Laufen auf dem Laufband ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil. Mehr als ein Viertel der Läufer (28 %) geben an, dass sie auf einem Laufband laufen, wobei die Beteiligung bei Frauen höher ist als bei Männern. Wir werden später im Bericht auf die allgemeine Sicherheit eingehen, aber dies könnte ein Faktor sein, der zu diesen Zahlen beiträgt.  

Im Vergleich dazu machen traditionellere Outdoor-Formate einen etwas geringeren Anteil aus: 25 % laufen hauptsächlich auf Straßen oder Gehwegen und 11 % entscheiden sich für Trailrunning.
Auch Langstreckenläufe sind weniger verbreitet: Nur 9 % geben an, dass sie 10 km oder länger laufen, und 7 % berichten von Intervalltraining.

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Was die Laufpartner der Deutschen angeht, so ist das Laufen alleine mit Abstand die häufigste Laufform. 41 % der Läufer geben an, dass sie normalerweise alleine laufen.

Obwohl Laufclubs vor allem bei jüngeren Altersgruppen im Trend liegen, ist das Laufen in Gruppen laut unseren Erkenntnissen in der Realität nach wie vor relativ selten. Nur 4 % der Läufer geben an, regelmäßig in einem Verein oder einer organisierten Gruppe zu laufen. 

Wie planen Läufer ihre Läufe?

Für die meisten Läufer scheint die Planung minimal zu sein und richtet sich oft eher nach ihrer Tagesform als nach einem strukturierten Trainingsplan.

Der häufigste Trainingsansatz ist das Laufen nach Gefühl: 41 % der Läufer geben an, dass sie spontan entscheiden, was sie an einem bestimmten Tag machen. Weitere 37 % sagen, dass sie einfach so weit laufen, wie sie können, was die Annahme bestätigt, dass viele Läufer keinen festen Trainingsplan verfolgen und keine bestimmten Ziele anstreben.

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Apps spielen für eine kleinere, dennoch bedeutsame Gruppe eine Rolle. Fast jeder fünfte Läufer (18 %) nutzt Tracking-Apps wie Strava oder Garmin, um seine Läufe zu planen, wobei Daten zu früheren Aktivitäten, Distanzen oder Geschwindigkeiten als Grundlage für das Training herangezogen werden. Auch soziale Medien beeinflussen die Laufplanung einiger Läufer: 14 % nutzen Plattformen wie Instagram, TikTok oder Reddit, um Tipps und Tricks zu erhalten, wobei dies häufiger bei jüngeren Läufern der Fall ist. Die Generation Z (28 %) nutzt soziale Medien fast dreimal häufiger als die Generation X (10 %).

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Jeder zehnte Läufer gibt an, KI-Tools oder KI-gestützte Lauftrainer zur Planung seiner Läufe zu nutzen, während eine ähnliche Anzahl angibt, ihre Läufe überhaupt nicht zu planen.

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Insgesamt zeigen die Daten, dass Technologie Teil der Routine vieler Läufer ist. Die meisten Leute in Deutschland gehen jedoch nach wie vor entspannt und selbstbestimmt an das Laufen heran und priorisieren Komfort und Spaß vor strengen Trainingsplänen.

Top 5 Methoden, wie Leute ihre Läufe planen

RANGWIE LEUTE IHRE LÄUFE PLANEN% DER LÄUFER
1.Ich schaue einfach, wie ich mich an diesem Tag fühle41 %
2.Ich laufe einfach so weit ich kann37 %
3.Ich benutze eine Lauf- oder Tracking-App (wie Strava oder Garmin)18 %
4.Ich finde Tipps und Ratschläge in sozialen Medien (Reddit, Instagram, TikTok)14 %
5.Ich plane meine Läufe/mein Lauftraining nicht9 %

Was nehmen Läufer mit?

Laufgewohnheiten reichen über die Art des Laufens und die Planung des Trainings hinaus, da viele Läufer zusätzliche Technologien, Energiequellen und Unterhaltungsmöglichkeiten mit auf ihre Läufe nehmen. Diese Entscheidungen spiegeln oft eine Mischung aus Leistungszielen, Komfort und persönlichen Vorlieben wider.

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Das Hören von Audiodateien während des Laufens ist weit verbreitet: 57 % der Läufer geben an, dass sie beim Laufen Musik hören, und 28 % hören Podcasts. Dies ist jedoch keineswegs die Regel. Fast die Hälfte der Läufer (46 %) gibt an, ohne Kopfhörer zu laufen, wobei es deutliche Unterschiede je nach Alter gibt. Ältere Läufer laufen viel häufiger ohne Audiodateien, wobei diejenigen im Alter von 61 bis 79 Jahren dies doppelt so häufig tun wie die Generation Z.

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Technologie spielt auch eine zentrale Rolle dabei, wie Läufer ihre Läufe verfolgen und erleben. Fast die Hälfte der Läufer (49 %) trägt einen Lauf- oder Fitness-Tracker, während 34 % ihre Läufe speziell auf Strava verfolgen. 

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Auch die Energie- und Flüssigkeitszufuhr gehört für viele Läufer zur Vorbereitung dazu. Rund ein Viertel der Läufer (26 %) läuft mit einer Trinkweste, während 22 % Energie-Gels zu sich nehmen. Dies zeigt, dass die Vorbereitung über den Lauf selbst hinausgeht, insbesondere bei längeren Distanzen oder Trainingseinheiten mit höherer Intensität.

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Gründe für und gegen das Laufen  

In Zahlen: 

• 40 % der Läufer in Deutschland geben an, dass die Erhaltung oder Verbesserung ihrer Fitness ihre Hauptmotivation für das Laufen ist.

• Die häufigsten Vorteile des Laufens sind, Zeit für sich allein zu haben (37 %), mehr Energie zu haben (37 %) und ein gesteigertes Körperbewusstsein (36 %). 

• Nur etwa jeder 17. Läufer nennt das Knüpfen von Freundschaften als einen wichtigen Vorteil, trotz der zunehmenden Beliebtheit von Laufclubs.

• Etwa 31 % der Leute in Deutschland laufen nie.

• Der Hauptgrund, warum Leute nicht laufen, ist, dass es ihnen keinen Spaß macht (31 %), gefolgt von gesundheitlichen Problemen oder Verletzungen (23 %) und dem Gefühl, nicht fit genug zu sein (19 %).

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Laut unserer Umfrage sind Gesundheit und Fitness die Hauptgründe, warum Leute in Deutschland laufen. Vier von zehn Läufern (40 %) sagen, dass ihre Hauptmotivation darin besteht, ihre Fitness zu erhalten oder zu verbessern, was dies zum insgesamt am häufigsten genannten Grund macht. Dicht dahinter folgt das Draußensein (35 %), was die Annahme bestätigt, dass Laufen oft genauso sehr wegen der Laufumgebung geschätzt wird wie wegen der körperlichen Anstrengung selbst.

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Über die Fitness hinaus werden die Motivationen vielfältiger. Drei von zehn Läufern (30 %) geben an, dass sie laufen, um sich selbst herauszufordern, während 28 % das psychische Wohlbefinden nennen und ebenso viele sagen, dass Gewichtsabnahme eine Rolle spielt. Für viele scheint Laufen mehreren Zwecken gleichzeitig zu dienen und sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit zu fördern, anstatt nur einem einzigen Ziel zu dienen.

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Die Motivationen ändern sich auch deutlich mit dem Alter. Bei den jüngeren Läufern im Alter von 18 bis 24 Jahren ist die häufigste Motivation der Wunsch, sich selbst herauszufordern (27 %), während mit zunehmendem Alter die Fitness immer mehr in den Vordergrund rückt. Fast die Hälfte der Läufer ab 55 Jahren (49 %) gibt an, dass die Erhaltung oder Verbesserung der Fitness ihr Hauptgrund für das Laufen ist, was auf eine stärkere Fokussierung auf langfristige Gesundheit und Wohlbefinden im späteren Leben hindeutet.

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Während Fitness sowohl für Männer als auch für Frauen die wichtigste Motivation ist, rangiert Gewichtsabnahme bei Frauen an dritter Stelle der am häufigsten genannten Motivationen, während sie bei Männern nur an fünfter Stelle steht. Motivationen, die mit dem Aussehen zusammenhängen, zeigen über alle Generationen hinweg ein ähnliches Muster. Fast ein Viertel der Läufer der Generation Z (24 %) gibt an, dass sie laufen, um besser auszusehen, verglichen mit 22 % der Millennials, 18 % der Generation X und nur 11 % der 61- bis 79-Jährigen.

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Top 10 Gründe, warum Leute laufen

RANGMOTIVATION% DIE ZUSTIMMEN
1.Fitness erhalten/verbessern40 %
2.Zeit im Freien35 %
3.Sich selbst herausfordern30 %
4.Psychisches Wohlbefinden erhalten/verbessern28 %
5.Gewicht verlieren28 %
6.Um ein Hobby zu haben19 %
7.Um besser auszusehen19 %
8.Günstige Alternative zu Fitnessstudio & Mannschaftssportarten14 %
9.Laufen mit Hund13 %
10.Neue Orte entdecken10 %

Vorteile für Läufer

Wenn Läufer darüber nachdenken, was ihnen das Laufen bringt, entsprechen die Vorteile, die sie dabei erleben, nicht immer den Gründen, aus denen sie damit angefangen haben. Der am häufigsten genannte Vorteil ist, Zeit für sich allein zu haben, was von 37 % der Läufer angegeben wird. Dicht dahinter folgen mehr Energie (37 %) und ein gesteigertes Körperbewusstsein (36 %), die die Top 3 vervollständigen.

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Besonders hervorzuheben ist, dass mentale und lebensstilbezogene Vorteile ebenso stark im Vordergrund stehen wie körperliche Vorteile. Besserer Schlaf (34 %), verbesserte Fitness (29 %), bessere Stimmung (29 %) und weniger Stress (29 %) rangieren alle ganz oben. Dies deutet darauf hin, dass für viele Läufer der Wert des Laufens weit über die kardiovaskuläre Fitness hinausgeht.

Obwohl Laufvereine und gemeinschaftliches Laufen weiter wachsen, sind sie noch nicht die vorherrschende Art, wie Leute laufen. Nur etwa jeder 17. Läufer nennt derzeit das Knüpfen von Freundschaften als einen wichtigen Vorteil. Das deutet darauf hin, dass Laufen nach wie vor eine weitgehend persönliche Erfahrung ist, die wegen der Freiräume, der Routine und der mentalen Erholung geschätzt wird.

Ältere Läufer legen tendenziell mehr Wert auf Wohlbefinden und Erholung, wie z. B. mehr Energie oder besseren Schlaf. Jüngere Läufer hingegen betonen eher den Spaß, die Entdeckung neuer Orte und die sozialen Aspekte. Die 18- bis 24-Jährigen geben etwa viermal häufiger als die über 55-Jährigen an, dass sie laufen, um neue Orte zu entdecken (25 % gegenüber 6 %), und fünfmal häufiger, dass sie das Hochgefühl beim Laufen suchen (10 % gegenüber 2 %).

Top 10 Vorteile für Läufer

RANGVORTEIL% DIE ZUSTIMMEN
1.Zeit für mich selbst37 %
2.Ich habe mehr Energie37 %
3.Ich habe mehr Selbstvertrauen bezüglich meines Körpers36 %
4.Ich schlafe besser34 %
5.Verbesserte Fitness (z. B. weniger Atemnot beim Treppensteigen)29 %
6.Verbesserte psychische Gesundheit / Stimmung29 %
7.Ich fühle mich weniger gestresst29 %
8.Ich fühle mich stärker24 %
9.Neue Orte entdecken13 %
10.Zeit ohne elektronische Geräte12 %

Warum Leute nicht laufen

Laufen scheint derzeit überall präsent zu sein, aber es ist nicht jedermanns Sache. Etwa ein Drittel der Leute in Deutschland läuft überhaupt nicht, und für diejenigen, die nicht laufen, aber vielleicht gerne laufen würden, können sehr reale Hindernisse bestehen. Für manche ist Laufen jedoch einfach nicht interessant.

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Der häufigste Grund, den Leute dafür angeben, nicht zu laufen, ist mangelnde Freude daran. Fast ein Drittel der Nicht-Läufer (31 %) gibt das an. Für manche ist das einfach eine Frage der persönlichen Vorlieben, während es für andere daran liegen kann, dass sie das Laufen nicht als angenehm oder machbar empfinden.

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Gesundheitliche Bedenken sind das zweitwichtigste Hindernis. Fast ein Viertel (23 %) gibt an, dass eine Erkrankung oder Verletzung sie am Laufen hindert, während 19 % glauben, dass sie nicht fit genug sind. Auch das Selbstvertrauen spielt eine Rolle: 15 % sagen, dass sie nicht besonders gut im Laufen sind, und 17 % finden es langweilig.

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Generationsunterschiede zeigen sich besonders deutlich in Bezug auf Gesundheit und Verletzungen. Nur 6 % der Gen Z geben Gesundheitsprobleme oder Verletzungen als Grund dafür an, nicht zu laufen, verglichen mit 31 % der 61- bis 79-Jährigen. Damit sind ältere Erwachsene etwa fünfmal häufiger durch körperliche Beschwerden eingeschränkt.

Es gibt auch bemerkenswerte Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Männer geben häufiger an, dass sie sich zu alt zum Laufen fühlen (18 % gegenüber 10 % der Frauen), während Frauen eher angeben, dass sie sich zu unfit (20 %), zu übergewichtig (10 %) oder zu verlegen fühlen, um beim Laufen gesehen zu werden (8 %).

Insgesamt zeigen die Daten, dass Laufen zwar oft als leicht zugänglich angesehen wird, die Gründe, warum Leute nicht daran teilnehmen, jedoch vielfältig und sehr persönlich sind. Freude, Selbstvertrauen und Wahrnehmung spielen eine ebenso wichtige Rolle wie körperliche Fähigkeiten.

Top 10 Gründe, warum Leute nicht laufen

RANGGRÜNDE GEGEN LAUFEN% DIE ZUSTIMMEN
1.Es macht mir keinen Spaß31 %
2.Ich habe eine Verletzung oder ein gesundheitliches Problem23 %
3.Ich halte mich für zu unfit19 %
4.Ich empfinde Laufen als langweilig17 %
5.Ich bin nicht sehr gut darin15 %
6.Ich fühle mich zu alt14 %
7.Ich habe keine Zeit10 %
8.Es gibt keinen Grund, warum ich nicht laufe10 %
9.Ich habe beim Laufen Schmerzen9 %
10.Ich empfinde mich als zu übergewichtig fürs Laufen9 %

Kosten fürs Laufen 

In Zahlen: 

• Läufer in Deutschland geben durchschnittlich 893,96 € pro Jahr für diesen Sport aus

• Schuhe sind mit jährlichen Ausgaben von 159,70 € für Läufer der größte Kostenfaktor, noch vor Ausrüstung, Fitnessstudio, Nahrungsergänzungsmitteln und Technologie 

• Jüngere Läufer geben mehr für Technik und Mitgliedschaften aus, während ältere Läufer Schuhe, Fitnessstudio und Sportbekleidung bevorzugen.

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Laufen wird oft als einfacher, kostengünstiger Sport angesehen, aber die Ausgabengewohnheiten lassen darauf schließen, dass viele Läufer in Deutschland erhebliche finanzielle Investitionen in ihr Hobby oder Training tätigen. Während für einen einzelnen Lauf kaum mehr als ein Paar Laufschuhe erforderlich ist, können sich im Laufe eines Jahres kleinere Kosten schnell summieren.

Im Durchschnitt geben Läufer in Deutschland an, dass sie jährlich 893,96 € für diesen Sport ausgeben. Der größte Einzelposten sind Laufschuhe. Läufer investieren durchschnittlich 159,70 € pro Jahr in Schuhe, was die Notwendigkeit eines regelmäßigen Austauschs aufgrund von Verschleiß und Laufleistung widerspiegelt. Es folgen Ausgaben für andere Laufausrüstung wie Bekleidung (115,20 €), Fitnessstudio-Mitgliedschaften (108,11 €), Nahrungsergänzungsmittel und Ernährung (107,88 €) sowie Lauftechnologie (105,35 €).

Die Kosten gehen weit über die Kernprodukte für den Laufsport hinaus. Kleidung, Nahrungsergänzungsmittel, Coaching, Startgebühren für Wettkämpfe und digitale Dienste tragen alle zu den jährlichen Ausgaben für den Laufsport bei und verdeutlichen, dass die Teilnahme zunehmend ein breiteres Spektrum an Produkten, Kosten und Dienstleistungen umfasst und nicht mehr nur auf das Wesentliche beschränkt ist

Jüngere Läufer, insbesondere die Gen Z, geben mehr Geld für Kategorien wie Technologie, Apps und Mitgliedschaften aus. Ältere Läufer hingegen legen eher Wert auf traditionelle Bereiche wie Laufschuhe, Fitnessstudio-Mitgliedschaften und Sportbekleidung.

Wie viel geben Läufer durchschnittlich für die folgenden Artikel aus?

RANGARTIKELWAS LÄUFER BEZAHLEN
1.Schuhe159,70 €
2.Ausrüstung (Shorts, Jacken, etc.)115,20 €
3.Fitnessstudio108,11 €
4.Supplements und Ernährung (z. B. Gels, Elektrolyte)107,88 €
5.Technik105,35 €
6.Sonstige Artikel, Aktivitäten, Dienstleistungen usw.65,16 €
7.Coaching / Personal Trainer61,73 €
8.Anmeldegebühren für Rennen60,82 €
9.Zeitschriften / Bücher55,22 €
10.App-Abos54,79 €

Die besten Laufschuhe 2025 

Laufschuhe spielen eine wichtige Rolle beim Training und bei Wettkämpfen von Läufern, da sie sowohl den Komfort als auch die Leistung bei verschiedenen Läufen verbessern. Angesichts der sich ständig weiterentwickelnden Schuhtechnologie suchen Läufer nach Schuhen, die ihren persönlichen Zielen entsprechen, sei es das Erreichen einer persönlichen Bestleistung, das Erreichen einer bestimmten wöchentlichen Laufleistung oder vor allem Komfort.

Aus diesem Grund haben wir eine Liste unserer beliebtesten Laufschuhe des Jahres zusammengestellt. Es handelt sich hierbei nicht um eine Bestsellerliste, sondern um eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl erstklassiger Schuhe, welche die Trends und Innovationen aus 2025 widerspiegeln.

Von Rennschuhen mit Carbonplatte bis hin zu gedämpften Trainingsschuhen für den Alltag – dies sind die Modelle, die im vergangenen Jahr wirklich Eindruck hinterlassen haben.

Adidas Adios Pro 4

adidas: Adizero Adios Pro 4
Der Adios Pro 4 ist einer der besten Marathon-Laufschuhe mit Carbonplatte im Jahr 2025. Er verfügt über zwei Schichten Lightstrike Pro-Schaumstoff mit Carbonfasern verstärkten ENERGYRODS 2.0.
Er ist sowohl bei Elite-Läufern als auch bei Hobbyläufern, die eine persönliche Bestzeit anstreben, sehr beliebt. Dank seiner leuchtenden, dynamischen Farben sticht dieser Schuh von der Startlinie bis zum Ziel hervor – dort, wo er mit dem von der adidas-Athletin Tigst Assefa aufgestellten Frauen-Marathonweltrekord von 2:11 seinen Platz in der Geschichte gefunden hat. Dieser Schuh ist zweifellos ein Muss für jeden Wettkampftag. 

ASICS Megablast

ASICS: Megablast
Der Megablast ist der brandneue, energiegeladene Alltags-Trainingsschuh von ASICS für 2025. Dieser Schuh ist eine neue Ergänzung der Blast-Serie, der genau die richtige Balance zwischen weicher Dämpfung und lebhafter Reaktionsfähigkeit findet. Sein atmungsaktives Obermaterial aus technischem Mesh sorgt für zusätzlichen Komfort und macht ihn zu einem Alltags-Trainingsschuh, der sowohl dynamisch als auch zuverlässig ist. Das Herzstück des Schuhs ist der neue FF Turbo²-Schaumstoff von ASICS, eine leichte und extrem federnde Materialmischung, die für überraschende Sprungkraft unter den Füßen sorgt und gleichzeitig auch auf langen Strecken Halt bietet.

HOKA Clifton 10

HOKA: Clifton 10
Der Clifton 10 feiert ein Jahrzehnt der Beliebtheit und ist die perfektionierteste Version des legendären Alltags-Trainingsschuhs von HOKA.

Das diesjährige Modell verstärkt sein charakteristisches sanftes Abrollen durch eine verbesserte MetaRocker™-Geometrie und einen etwas weicheren CMEVA 2.0-Schaumstoff, wodurch der Schuh eine neue Ära der komfortablen Leistung einläutet. Der Clifton bleibt einer der beliebtesten Schuhe für das Laufen auf der Straße: Er ist weich genug für leichte Tage, stabil genug für höhere Laufleistungen und lässt sich leicht in jeden Tagesablauf integrieren. Die 10. Auflage zeigt, wie sich ein zeitloses Design weiterentwickeln kann, ohne die Eigenschaften zu verlieren, die Läufer so sehr schätzen.

Mizuno Neo Vista

Mizuno: Neo Vista 2
Der Neo Vista 2 übernimmt alles, was Läufer am ursprünglichen Modell geliebt haben und geht noch einen Schritt weiter. Sein zweilagiger, mit Stickstoff angereicherter Enerzy NXT-Schaumstoff sorgt für ein weiches und überraschend dynamisches Laufgefühl und verbindet Schutz und Antrieb auf eine Weise, die jeden Tag Spaß macht und das Laufen erleichtert. Das aktualisierte, atmungsaktive Strickobermaterial bietet eine weiche, bequeme, sockenähnliche Passform mit verbesserter Mittelfußfixierung und viel Platz dort, wo es darauf ankommt. Es ist eine moderne Variante der eher strukturierten Designs von Mizuno. Das weichere, federnde Laufgefühl macht ihn zu einem der interessantesten hochgedämpften Schuhe im Jahr 2025. 

New Balance Rebel v5

New Balance: FuelCell Rebel v5
Die Rebel-Serie steht seit jeher für schnelles, unterhaltsames und energiegeladenes Laufen.
Der überarbeitete FuelCell-Schaumstoff, eine Mischung aus PEBA und EVA, sorgt für einen dynamischen Abstoß, während das neu gestaltete Obermaterial eine renntaugliche Passform bietet, ohne dabei Kompromisse beim Komfort einzugehen. Der Rebel v5 ist leicht genug für Tempoläufe, aber dennoch ausreichend gedämpft für das tägliche Training. Er ist der Allrounder unter den Schuhen auf dieser Liste und ein Schuh, den fast jeder Läufer nutzen kann. Das auffällige, moderne Design hebt sich von der Masse ab, sodass man ihn genauso gut im Café tragen kann wie beim nächsten Training. 

 

Nike Vomero Plus

Nike: Vomero Plus
Die Vomero-Reihe hat in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt und der Vomero Plus ist die bisher kühnste Interpretation mit einer durchgehenden ZoomX-Schaumstoff-Zwischensohle, die für ultimativen Komfort und Rückfederung entwickelt wurde. Dieser Schuh ist der große Bruder des Vomero 18   –  er bietet maximale Dämpfung für alle, die ein superweiches Laufgefühl suchen, ohne dabei auf Reaktionsfähigkeit zu verzichten. Der Vomero Plus hat die Position von Nike im Premium-Dämpfungssegment gestärkt und bietet eine weiche und energiegeladene Alternative zum Pegasus und Invincible. 

ON Cloudsurfer Max

On: Cloudsurfer Max
Der Cloudsurfer Max vereint alles, was Läufer am Cloudsurfer 2 lieben und verbessert ihn durch eine weichere, besser gedämpfte Plattform, die für lange, mühelose Kilometer ausgelegt ist. Dank einer doppelten Schicht computeroptimierten CloudTec Phase™ gibt das charakteristische Dämpfungsdesign von On beim Aufsetzen des Fußes sequenziell nach und sorgt so für einen extrem sanften Übergang von der Ferse zu den Zehen. Helion™-Superfoam arbeitet mit dem CloudTec Phase™-System zusammen, um Stöße zu absorbieren und für eine weiche Landung zu sorgen, während das technische Mesh-Obermaterial für Atmungsaktivität und ganztägigen Komfort sorgt.  

Puma Deviate Nitro Elite

Puma: Deviate Nitro Elite 3
PUMA beeindruckt weiterhin mit seinen Carbonschuhen für den Wettkampf und der Deviate Nitro Elite 3 gehört zu den besten des Jahres. Der federleichte Nitro Elite-Schaumstoff wird mit einer präzisionsgefertigten Platte kombiniert und sorgt so für ein schnelles, hocheffizientes Laufgefühl. Es ist ein besonderer Carbon-Rennschuh, der sich zugänglich anfühlt, schnell genug für Spitzenleistungen ist und bis zum Ende des Rennens unterstützt. 

Saucony Endorphin Speed 5

Saucony: Endorphin Speed 5
Die fünfte Generation des Endorphin Speed präsentiert sich mit einer überarbeiteten Nylonplatte und einem verbesserten PWRRUN PB+ Schaumstoff, der eine Mischung aus Reaktionsfähigkeit und Dämpfung bietet. Er eignet sich besonders für Tempoläufe, Schnelligkeitstraining und Mittelstreckenläufe. Der Speed 5 ist der ultimative Allrounder: leicht, bequem und erschwinglich – entwickelt für Läufer, die sich auch im täglichen Training die Energie eines Wettkampftages wünschen, ohne auf eine Carbonplatte zurückgreifen zu müssen. 

Sicherheit beim Laufen 

In Zahlen: 

Mehr als die Hälfte der Läufer in Deutschland (55 %) geben an, dass sie sich beim Laufen schon einmal unsicher gefühlt haben, was zeigt, dass Sicherheitsbedenken ein häufiger Bestandteil des Lauferlebnisses sind.  

Frauen fühlen sich deutlich häufiger unsicher als Männer: 64 % der Läuferinnen geben an, sich unwohl zu fühlen, gegenüber 46 % der Männer. 

Die Sicherheitsbedenken verstärken sich nach Einbruch der Dunkelheit, wobei sich 72 % der Läufer beim Laufen in der Nacht unsicher fühlen. 

Essen ist die deutsche Stadt, in der sich Läufer am unsichersten fühlen. 

Maßnahmen zur persönlichen Sicherheit sind mittlerweile gang und gäbe, und viele Läufer passen ihre Laufweise aktiv an. 

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Laufen ist nach wie vor eine der beliebtesten und einfachsten Möglichkeiten, um in Deutschland aktiv zu bleiben – wie aber bei vielen Outdoor-Aktivitäten, berücksichtigen Läufer ihrer Routenplanung oft ihre persönliche Sicherheit. Mehr als die Hälfte der Läufer (55 %) gibt an, sich beim Laufen schon einmal unsicher gefühlt zu haben. Nachts steigt das Gefühl der Unsicherheit deutlich an: 72 % der Läufer sagen, dass sie sich beim Laufen nach Einbruch der Dunkelheit unsicher gefühlt haben. Infolgedessen passen viele Läufer aktiv an, wie und wann sie laufen, wobei Sicherheitsüberlegungen zunehmend die Wahl der Strecke, den Zeitpunkt und persönliche Vorsichtsmaßnahmen beeinflussen.

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Frauen fühlen sich deutlich häufiger unsicher als Männer. Fast zwei Drittel der Läuferinnen (64 %) geben an, sich beim Laufen unsicher gefühlt zu haben, gegenüber nur 46 % der Männer. Dies könnte damit zusammenhängen, dass Frauen beim Laufen größere Bedenken hinsichtlich Belästigung, unerwünschter Aufmerksamkeit und persönlicher Sicherheit haben.

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Jüngere Läufer berichten auch von einem höheren Maß an Unbehagen. Vier von fünf Läufern der Gen Z (80 %) geben an, dass sie sich beim Laufen unsicher gefühlt haben, wobei diese Zahl mit zunehmendem Alter stetig sinkt und bei den 61- bis 79-Jährigen nur noch 32 % beträgt. Dies könnte auf das geringere Selbstvertrauen und die geringere Erfahrung jüngerer Läufer zurückzuführen sein, während ältere Generationen ein gesteigertes Bewusstsein für persönliche Sicherheitsrisiken beim Laufen unter jüngeren Generationen haben.

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Das Sicherheitsgefühl beim Laufen variiert auch je nach Ort, wobei Läufer in einigen deutschen Städten ein höheres Maß an Unbehagen melden als in anderen. Essen verzeichnet den höchsten Anteil an Läufern, die sich beim Laufen unsicher fühlen (61 %), gefolgt von Düsseldorf, Köln und Berlin mit jeweils 59 %. Auch Dortmund liegt über dem nationalen Durchschnitt, was das gemeldete Sicherheitsgefühl beim Laufen angeht. 

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Top 5 der Städte, in denen sich Läufer am unsichersten fühlen: 

1. Essen – 61 % 

2. Düsseldorf – 59 % 

3. Köln – 59 % 

4. Berlin – 59 % 

5. Dortmund – 58 %

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Welche Vorsichtsmaßnahmen treffen Läufer?

Auch wenn Sicherheitsbedenken verbreitet sind, treffen viele Läufer einfache Vorsichtsmaßnahmen, damit sie sich beim Laufen sicherer und wohler fühlen, insbesondere im Winter, wenn es draußen früher dunkel wird. 

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Laut unseren Daten geben fast zwei Drittel der Läufer (65 %) an, dass sie nur tagsüber laufen, wenn die Sichtverhältnisse besser sind. Auch die Wahl der Laufstrecke spielt eine Rolle – mehr als die Hälfte der Läufer (56 %) halten sich an gut beleuchtete Straßen und 44 % laufen nur in belebten Gegenden, in denen andere Menschen unterwegs sind. 

Für einige Läufer hat dies auch Einfluss auf die Art des Laufens, für die sie sich entscheiden. Mehr als ein Drittel (36 %) gibt an, dass sie Trailrunning meiden, weil dort niemand sonst unterwegs ist.

Viele Läufer haben auch kleine Gewohnheiten, die ihnen helfen, sich beim Laufen wohler zu fühlen. Etwa jeder Fünfte (22 %) gibt an, seine Schlüssel in der Hand mitzunehmen, während eine ähnliche Anzahl einen persönlichen Alarm mitführt. Diese Gewohnheiten sind bei jüngeren Läufern häufiger anzutreffen, wobei die Generation Z etwa dreimal häufiger solche Vorsichtsmaßnahmen trifft als ältere Läufer. 

Viele Sicherheitsmaßnahmen beginnen bereits, bevor die Läufer das Haus verlassen. Mehr als die Hälfte (54 %) gibt an, dass sie jemandem Bescheid sagen, wenn sie zum Laufen gehen, während sechs von zehn (59 %) vermeiden, Kleidung zu tragen, die ihrer Meinung nach unerwünschte Aufmerksamkeit erregen könnte.

Diese Gewohnheiten zeigen zwar, dass Läufer auf ihre Umgebung achten, aber sie verdeutlichen auch, wie kleine Anpassungen dazu beitragen können, dass man sich beim Laufen wohler fühlt.

Mit einer durchdachten Planung, der Wahl vertrauter Strecken und dem Laufen zu Zeiten, die einem selbst am besten passen, genießen viele Leute das Laufen weiterhin als einfache und bereichernde Möglichkeit, aktiv zu bleiben.

Die beliebtesten Marathons weltweit

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Bildnachweis: Albatros Adventure Marathons

Für viele Läufer sind Marathons eine Möglichkeit, die Welt zu sehen. Während viele Marathons Tausende von Teilnehmern begrüßen, ist es bei anderen weitaus schwieriger, einen Startplatz zu ergattern, da die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt.

Bemerkenswert ist, dass viele der beliebtesten Marathons in Europa stattfinden und somit für Läufer aus Deutschland besonders gut erreichbar sind. Allein die benachbarte Schweiz hat zwei Rennen in den globalen Top 10, während auch der Berlin-Marathon in Deutschland zu den weltweit begehrtesten Veranstaltungen zählt. 

Um herauszufinden, welche Marathons weltweit für 2026 am gefragtesten sind, haben wir die monatlichen Google-Suchvolumina der letzten 12 Monate analysiert und mit den offiziellen Teilnehmerzahlen der letzten Ausgabe jeder Veranstaltung verglichen. So lässt sich erkennen, wo der Wettbewerb um einen Startplatz am härtesten ist und welche Veranstaltungen bei Läufern am beliebtesten sind.

Die ersten drei Plätze der weltweiten Rangliste werden von Destinationsläufen dominiert: Der Big Five Marathon in Südafrika, der Antarctic Ice Marathon und der Great Wall Marathon in China stoßen auf weitaus größeres Interesse, als ihre begrenzten Teilnehmerfelder aufnehmen können. Ihre abgelegene Lage und anspruchsvollen Strecken zeigen, wie viele Läufer auf der Suche nach unvergesslichen, einmaligen Erlebnissen sind. 

Die Schweiz ist das am stärksten vertretene Land in den globalen Top 10, wobei zwei ihrer Rennen unter den ersten sechs platziert sind, was die große Attraktivität ihrer Berg- und Seerouten widerspiegeln könnte.

Die 20 weltweit beliebtesten Marathons für 2025

RANG & MARATHONLOCATIONFINISHER BEIM LETZTEN RENNENGOOGLE-ANFRAGEN IN 2025NACHFRAGE-SCORE (SUCHANFRAGE PRO FINISHER)
1. Big Five MarathonSüdafrika9944.000444,4
2. Antarctic Ice MarathonAntarktis6522.520346,5
3. Great Wall MarathonChina33464.500193,1
4. Zermatt MarathonSchweiz46237.50081,2
5. Boston MarathonUSA28.3812.154.00075,9
6. Lausanne MarathonSchweiz1.851127.10068,7
7. Zagreb MarathonKroatien65643.20065,9
8. Reykjavík MarathonIsland51931.10059,9
9. Dubai MarathonVAE1.80098.30054,6
10. Midnight Sun MarathonNorwegen1.57085.10054,2
11. Berlin MarathonDeutschland17.100890.90052,1
12. Cork MarathonIrland1.94299.00051,0
13. Salzburg MarathonÖsterreich1.25760.80048,4
14. Helsinki City MarathonFinnland2.276106.60046,8
15. Niagara Falls International MarathonKanada/USA95043.30045,6
=16. Riyadh MarathonSaudi-Arabien60727.55045,4
=16. Great Ocean Road MarathonAustralien1.85384.10045,4
18. Queenstown MarathonNeuseeland2.926129.10044,1
19. Graz MarathonÖsterreich1.13849.18043,2
20. Calgary MarathonKanada1.93282.70042,8

1. Big Five Marathon, Südafrika - 444,4 Suchanfragen pro Finisher
Der Big Five Marathon ist ein Muss für abenteuerlustige Läufer und findet im Herzen eines privaten Wildreservats statt, was bedeutet, dass sich die Teilnehmer die Strecke mit Elefanten, Löwen und anderen Tieren teilen. Mit weniger als 100 Finishern im Jahr 2025 übersteigt die Nachfrage das Angebot bei weitem, was seine Position als weltweit begehrteste Marathon-Erfahrung festigt.

2. Antarctic Ice Marathon - 346,5 Suchanfragen pro Finisher
Nur wenige Rennen sind so extrem und exklusiv wie der Antarktis-Eismarathon.
Mit nur 65 Finishern beim letzten Event ist dies der einzige offizielle Marathon, der auf dem antarktischen Festland stattfindet und zieht Läufer an, die auch ein Rennen auf dem siebten Kontinent absolvieren möchten. Die eisigen Bedingungen, die abgelegene Lage und die strengen Teilnehmerbeschränkungen machen ihn zu einer der am schwersten zugänglichen Veranstaltungen, was zu einer extrem hohen Nachfrage im Vergleich zur Anzahl der Finisher führt.

3. Great Wall Marathon, China - 193,1 Suchanfragen pro Finisher
Der Great Wall Marathon, eine der weltweit bekanntesten Ausdauerherausforderungen, verbindet alte Geschichte mit anspruchsvollen Höhenunterschieden. Die Läufer bewältigen Tausende von Stufen entlang des berühmten Wahrzeichens und genießen dabei atemberaubende Ausblicke. Seine Schwierigkeit und kulturelle Anziehungskraft machen ihn zu einem großen Anziehungspunkt für Marathon-Touristen.

4. Zermatt Marathon, Schweiz - 81,2 Suchanfragen pro Finisher
Der Zermatt Marathon tauscht die Straßen der Stadt gegen hochalpines Gelände ein. Auf der 42,195 km langen Strecke legen die Läufer rund 1.800 Höhenmeter zurück, wobei der letzte Abschnitt einen Panoramablick auf das berühmte Matterhorn bietet. Er gilt weithin als eine der körperlich anspruchsvollsten Marathonstrecken Europas, was bedeutet, dass die Teilnehmerliste klein ist, die Plätze aber sehr begehrt sind.

5. Boston Marathon, USA - 75,9 Suchanfragen pro Finisher
Als ältester jährlicher Marathon der Welt und einer der sechs World Marathon Majors genießt Boston ein hohes Ansehen, das natürlich großes Interesse weckt. Die Teilnahme wird durch Qualifikationszeiten und ein wettbewerbsorientiertes Anmeldeverfahren streng kontrolliert, wodurch die Teilnehmerzahl trotz weltweiter Nachfrage begrenzt bleibt. Unsere Daten spiegeln dies wider: Die hohe Anzahl an Suchanfragen pro Finisher zeigt, wie viele Läufer an einem der bekanntesten Events dieser Sportart teilnehmen möchten.

Die beliebtesten Marathons in Europa

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Bildnachweis: Benaja Germann (unsplash.com)

Europa bleibt ein wichtiges Reiseziel für Marathonläufer und bietet alles von schnellen Stadtrundläufen bis hin zu dramatischen Bergaufstiegen. Die Schweiz dominiert die europäische Rangliste mit zwei Veranstaltungen unter den ersten drei, aber die Liste umfasst auch Rennen in Kroatien, Island und Irland, was zeigt, dass Läufer zunehmend sowohl an etablierten als auch an neuen Veranstaltungen interessiert sind. Der Berlin-Marathon in Deutschland rangiert ebenfalls unter den 10 beliebtesten Rennen Europas, was seine anhaltende Beliebtheit bei Läufern weltweit unterstreicht.

Die 15 beliebtesten Marathons in Europa für 2025

RANG & MARATHONLOCATIONFINISHER BEIM LETZTEN RENNENGOOGLE-ANFRAGEN IN 2025NACHFRAGE-SCORE (SUCHANFRAGE PRO FINISHER)
1. Zermatt MarathonSchweiz46237.50081,2
2. Lausanne MarathonSchweiz1.851127.10068,7
3. Zagreb MarathonKroatien65643.20065,9
4. Reykjavík MarathonIsland51931.10059,9
5. Midnight Sun MarathonNorwegen1.57085.10054,2
6. Berlin MarathonDeutschland17.100890.90052,1
7. Cork MarathonIrland1.94299.00051,0
8. Salzburg MarathonÖsterreich1.25760.80048,4
9. Helsinki City MarathonFinnland2.276106.60046,8
10. Graz MarathonÖsterreich1.13849.18043,2
11. Lyon MarathonFrankreich5.145214.20041,6
=12. Antwerp MarathonBelgien4.017158.40039,4
=12. Jungfrau MarathonSchweiz3.452136.10039,4
14. Brussels MarathonBelgien2.878107.50037,4
15. Isle of Wight MarathonVereinigtes Königreich1875.90031,6

1. Zermatt Marathon, Schweiz - 81,2 Suchanfragen pro Finisher
Zermatt bietet ein Marathon-Erlebnis in den Bergen mit langen Anstiegen, bewaldeten Abschnitten und Ausblicken in großer Höhe. Dank seines guten Rufs unter Trail- und Alpinläufern gilt er nach wie vor als einer der meistdiskutierten Marathons Europas, obwohl 2025 nur 462 Läufer die Ziellinie erreichten.

2. Lausanne Marathon, Schweiz - 68,7 Suchanfragen pro Finisher
Der Lausanne Marathon führt entlang der Uferlinie des Genfer Sees und bietet lange Abschnitte mit klarem Wasser, malerischen Weinbergen und Fernblicken auf die Alpen. Seine landschaftlich reizvolle Strecke und das zuverlässige Herbstwetter machen ihn zu einer beliebten Wahl für alle, die einen Marathon mit Panoramablick suchen und der leicht zu bewältigen ist.

3. Zagreb Marathon, Kroatien – 65,9 Suchanfragen pro Finisher
Der zentrale Start- und Zielpunkt in Zagreb und die übersichtliche Strecke durch die Stadt haben dazu beigetragen, dass die Veranstaltung in den letzten Jahren zunehmend die Aufmerksamkeit internationaler Läufer auf sich gezogen hat. Das Rennen hat stetig an Bekanntheit gewonnen und bietet im Vergleich zu den größeren europäischen Marathons ein überschaubares, einladendes Race-Wochenende.

4. Reykjavík Marathon, Island – 59,9 Suchanfragen pro Finisher
Die Hauptstadt Islands bietet eine beeindruckende Strecke mit Küstenabschnitten, farbenfrohen Stadtvierteln und Ausblicken auf die umliegenden Berge. Die kühlen Bedingungen im August und die entspannte Atmosphäre am Renntag machen sie zu einer attraktiven Strecke für Läufer, die einen landschaftlich reizvollen Marathon ohne extreme Höhenunterschiede suchen.

5. Midnight Sun Marathon, Norwegen – 54,2 Suchanfragen pro Finisher
Der Mitternachtssonnen-Marathon in Tromsø findet dank der arktischen Sommersonne spät am Abend bei vollem Tageslicht statt. Die ungewöhnliche Startzeit und die dramatische Kulisse aus Fjorden und Bergen machen ihn zu einer hervorragenden Wahl für Läufer, die einen Marathon suchen, der sich wirklich einzigartig anfühlt – vorausgesetzt, man bekommt einen Startplatz.

Zusammenfassung

Laufen ist nach wie vor ein zentraler Bestandteil der körperlichen und geistigen Gesundheitsvorsorge der Menschen in ganz Deutschland. Für viele ist es einfach, leicht zugänglich und sogar etwas ganz Persönliches. Unsere Untersuchungen zeigen jedoch, dass für andere Bedenken hinsichtlich Sicherheit, Kosten und Selbstvertrauen nach wie vor ausschlaggebend dafür sind, wie, wann und ob sie laufen. Diese Hindernisse führen dazu, dass das Laufen nicht für alle Menschen gleich ist.

Läufer in jeder Phase ihrer Laufkarriere zu unterstützen, ist entscheidend, damit sich mehr Leute in der Lage fühlen, mitzumachen. Egal, ob jemand zum ersten Mal laufen geht oder für einen großen Wettkampf trainiert – der Zugang zu den richtigen Ratschlägen, der richtigen Ausrüstung und der richtigen Unterstützung kann einen echten Unterschied machen. Bei SportsShoes bedeutet das, weiterhin in fachkundige Beratung, vertrauenswürdige Produktempfehlungen und Ressourcen zu investieren, die Läufern helfen, sich sicherer und besser vorbereitet zu fühlen.

Durch den Abbau der in diesem Bericht hervorgehobenen tatsächlichen und wahrgenommenen Barrieren möchte SportsShoes dazu beitragen, dass Laufen für Menschen aller Hintergründe, Altersgruppen und Fähigkeiten inklusiver, angenehmer und nachhaltiger wird.

Methodik

Umfrage

Wir haben uns mit Censuswide zusammengetan, die 3.000 deutsche Verbraucher ab 18 Jahren in Deutschland befragt haben. Die Umfrage wurde anhand einer national repräsentativen Stichprobe deutscher Erwachsener durchgeführt. Censuswide hält sich an die ESOMAR-Grundsätze und beschäftigt Mitglieder der Market Research Society. Censuswide ist außerdem Mitglied des British Polling Council. Die Daten sind Stand Januar 2026.

Die meistgefragten Marathondaten

Basierend auf einer langen Liste globaler Marathons haben wir die Anzahl der Finisher für jeden Marathon von www.marathonview.net abgerufen und dann die globalen jährlichen Suchdaten für jeden Marathon aus dem Google Keyword Planner ermittelt. Die Anzahl der Suchanfragen (die wir als Nachfrage angesehen haben) wurde dann mit der Anzahl der Finisher (die wir als Angebot angesehen haben) abgeglichen, um herauszufinden, welcher Marathon am meisten „gefragt” war. Datenstand: Dezember 2025. 

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