
Rom Marathon Erfahrungsbericht: Training, Strecke & Learnings
Dieser Artikel gibt Läufern einen authentischen Einblick in den Rom Marathon – von Vorbereitung und Rennstrategie bis hin zu den besonderen Herausforderungen der Strecke mit Kopfsteinpflaster und vielen Kurven. SportsShoes Ambassador Quirin Fink teilt seine persönlichen Erfahrungen und Learnings aus dem Rennen und zeigt, was einem beim Rom Marathon erwartet und worauf man sich einstellen sollte.
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Für viele Läufer markiert der Frühlingsbeginn auch den Auftakt der neuen Marathonsaison und ein besonders eindrucksvoller Start bildet der Rom Marathon im März. Das Race ist bekannt für seine einzigartige Strecke, die an berühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum und dem Petersdom vorbeiführt. Doch so schön der Marathon in Rom auch ist, bringt er gleichzeitig besondere Herausforderungen mit sich: Kopfsteinpflaster, enge Kurven und wechselnde Streckenabschnitte verlangen den Teilnehmern über 42 km so einiges ab.
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In diesem Jahr stand auch SportsShoes Ambassador und Roadrunner Quirin Fink an der Startlinie. Für ihn war es bereits der achte Marathon seiner Laufbahn, den er mit einer starken Zeit von 2:46 Stunden absolvierte.
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In diesem Erfahrungsbericht teilt Quirin seine persönlichen Einblicke zum Rom Marathon – von Vorbereitung und Rennstrategie über die Herausforderungen der Strecke bis hin zu hilfreichen Tipps für alle, die selbst in Rom laufen möchten.
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Vorbereitung & Training
Wie sah deine Vorbereitung auf den Rom Marathon aus – sowohl im Training als auch in der Ernährung?
Da der Marathon relativ spontan war, konnte ich mich nicht mehr spezifisch darauf vorbereiten. Ich habe aber noch einige Longruns einbauen können, was mir am Ende geholfen hat, meine Pace zu halten und schmerzfrei ins Ziel zu kommen.
Ich war ohnehin seit Mitte Januar im Training für weitere Frühjahrsrennen, wie den Berlin Halbmarathon. Gezielt auf den Marathon habe ich mich dann nochmal etwa zwei Wochen vorbereitet.
2–3 Tage vor dem Rennen habe ich meine Kohlenhydratzufuhr erhöht, um die Glykogenspeicher zu füllen. Am Morgen des Rennens gab es Haferflocken, zwei Bananen und mein Performance-Kohlenhydrat-Elektrolytgetränk.
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Rennstrategie & Strecke
Welche Rennstrategie hattest du beim Rom Marathon – in Bezug auf Pace, Ernährung und mentalen Fokus?
Ich bin die ersten 8 km bewusst entspannter gestartet, um in den Flow zu kommen und dem größten Getümmel zu entgehen. Danach habe ich bis etwa km 35 das Tempo angezogen und darauf geachtet, regelmäßig Kohlenhydrate in Form von Gels aufzunehmen, um nicht in ein „Loch“ zu fallen. Das hat gut funktioniert, sodass ich die letzten 7 km das Tempo sogar konstant hochhalten konnte – mehr, als ich vorher erwartet hatte.
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Wie hast du die Strecke beim Rom Marathon erlebt – gab es Abschnitte, die dir besonders leicht oder schwer gefallen sind?
Die ersten 10 km waren sehr angenehm, die Stimmung war direkt gut und es hat sich leicht angefühlt. Allerdings habe ich durch das Kopfsteinpflaster früh meine Gelenke gespürt.
In den darauffolgenden 20–25 km gab es ruhigere Abschnitte, in denen man mehr mit sich selbst beschäftigt war. Das war mental ziemlich herausfordernd, bis dann wieder mehr Zuschauer auf der Strecke standen und nochmal einen Push gegeben haben.
Zum Glück haben meine Gelenke insgesamt gut durchgehalten, sodass ich die letzten 10 km im belebten Stadtzentrum richtig genießen konnte.
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In welchen Laufschuhen bist du den Rom Marathon gelaufen und wie haben sie dein Laufgefühl und deine Performance beeinflusst?
Ich bin in den New Balance SC Elite gelaufen. Sie bieten ein sehr softes Tragegefühl und gleichzeitig einen federnden, energiereichen Abdruck. Ich hatte von Anfang bis Ende keine Probleme und würde sie definitiv wieder für Straßenmarathons nutzen.
In Rom gab es allerdings viele Kopfsteinpflaster-Passagen und Kurven, wodurch ich meine Fußgelenke im Ziel schon gespürt habe, da ich viel ausgleichen musste. Der New Balance SC Elite hat mir dabei aber genug Stabilität gegeben.
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Regeneration & Learnings
Wie regenerierst du dich nach einem anspruchsvollen Marathon – und welche Tipps kannst du empfehlen?
Für mich ist es entscheidend, viele nährstoffreiche Lebensmittel mit ausreichend Kohlenhydraten und Proteinen zu essen, um die Regeneration zu unterstützen. Außerdem setze ich auf antioxidativreiche Lebensmittel wie Beeren, Nüsse, Obst und Gemüse. Da man nach so einem Lauf oft anfälliger ist, achte ich zusätzlich auf Dinge wie Zink, Omega-3 und Elektrolyte zur Unterstützung des Immunsystems.
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Welche Learnings nimmst du aus dem Rom Marathon mit ?
Nächstes Mal starte ich etwas weiter vorne im Startblock, um weniger überholen zu müssen und werde früh genug am Morgen Kohlenhydrate aufnehmen. Die Kopfsteinpflaster-Passagen und vielen Kurven sollte man definitiv einplanen. Ich weiß jetzt, dass ich mich auf sowas gezielt vorbereiten muss, damit sich die Gelenke besser an die Belastung gewöhnen.
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Ist der Rom Marathon gut für Bestzeiten – für wen ist das Rennen deiner Meinung nach besonders geeignet?
Meiner Meinung nach ist das Rennen ideal für alle, die einen eindrucksvollen Marathon mit einer tollen Strecke erleben wollen – weniger ideal für reine Bestzeitjäger, da die Strecke durchaus anspruchsvoll ist.
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Was ist dein Top-Tipp für alle, die sich gerade auf einen Marathon vorbereiten?
Vernachlässigt nicht das Krafttraining sowie Mobility- und Stretching-Einheiten – und esst genügend Kohlenhydrate!
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Fazit: Lohnt sich der Rom Marathon?
Für Quirin ist klar, der Rom Marathon ist kein klassisches Rennen für Bestzeiten, sondern vor allem ein Erlebnislauf durch eine der beeindruckendsten Städte der Welt. Die Strecke führt vorbei an historischen Sehenswürdigkeiten, fordert gleichzeitig aber auch einiges: Kopfsteinpflaster, enge Kurven und wechselnde Untergründe machen den Lauf anspruchsvoller als viele andere City-Marathons. Wer einen besonderen Marathon erleben möchte, bei dem Erlebnis und Atmosphäre im Vordergrund stehen, für den lohnt sich der Rom Marathon definitiv.
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Mit dem Rom Marathon in der Tasche geht es für Quirin nun wieder auf deutschem Boden weiter: Sein nächstes großes Rennen ist der Hamburg Marathon Ende April 2026. Folge ihm auf Instagram, wenn du das nicht verpassen möchtest.
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Auf Strecken mit viel Kopfsteinpflaster zahlt sich ein gut gedämpfter Laufschuh besonders aus, um die Gelenke zu entlasten – passende Modelle findest du in unserem Sortiment für gedämpfte Laufschuhe.
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